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01.12.2018

Förderung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

Am 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Anlässlich dessen wurden heute die Projekte bekanntgegeben, die im Rahmen der Förderung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen vom Land finanziell unterstützt werden.

„Im Landkreis Esslingen werden die Modernisierungsmaßnahmen des Wohnheims Neckaraue in Oberboihingen mit 86.638 Euro unterstützt“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Karl Zimmermann.

In Übereinstimmung mit der UN-Behindertenrechtskonvention verfolgt das Förderprogramm des Landes das Ziel, in allen Stadt- und Landkreisen zu einer inklusiven und wohnortnahen Infrastruktur für Menschen mit Behinderungen beizutragen und damit deren gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Neben notwendigen Modernisierungen werden deshalb vor allem auch neue, gemeindeintegrierte Wohn- und Beschäftigungsstrukturen unterstützt. Dafür investiert das Land im Jahr 2018 insgesamt fast 18 Mio. Euro.

Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen für die Zukunft sollen gesichert werden. Das bedeutet, gleichberechtigt am geistigen, sozialen, kulturellen, beruflichen und politischen Leben der Gesellschaft teilnehmen zu können. Dafür will das Land die Rahmenbedingungen schaffen. Wir achten jeden Menschen als einmalige und unverfügbare Person in allen Lebensphasen. Ein barrierefreies Gemeinwesen, selbstbestimmtes Wohnen, die Teilhabe am Arbeitsleben und das Recht auf lebenslanges Lernen sind zentrale Elemente unserer Politik für Menschen mit Behinderungen. Dafür setzen sich die Abgeordneten der CDU-Landtagsfraktion gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen in den anderen Bundesländern und im Bund engagiert ein.

 

Hintergrund:

In Deutschland leben rund 13 Mio. Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen. Sie alle haben ein Recht auf gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ein barrierefreies Gemeinwesen, selbstbestimmtes Wohnen und die Teilhabe am Arbeitsleben und das Recht auf lebenslanges Lernen sind uns wichtig. Dafür setzen sich die Abgeordneten der CDU-Landtagsfraktion gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen in den anderen Bundesländern und im Bund ein.

So wurde im Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg vereinbart, eine Inklusions- und Teilhabestrategie für Baden-Württemberg zu erarbeiten, welche die Umsetzung des Landesaktionsplanes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention engagiert voranbringt. Bei ihrer Erarbeitung sollen Fachleute aus allen Bereichen und insbesondere Menschen mit Behinderung als Experten in eigener Sache eng beteiligt werden. Zu den wesentlichen Inhalten dieser Strategie zählt die Einrichtung eines Landeskompetenzzentrums, welches Kommunen und freie Träger dabei unterstützt, Barrierefreiheit bei Einrichtungen und Gebäuden, Straßen, Plätzen und im Öffentlichen Verkehr zu realisieren. Außerdem soll sie das selbstständige Wohnen von Menschen mit allen Formen von Hilfebedarfen weiter voranbringen. Unternehmen sollen verstärkt dabei begleitet werden, inklusive Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Und die bestehenden Einrichtungen für Menschen mit Behinderung wollen wir aktiv unterstützen, sich zu modernen Kompetenzzentren für Teilhabe und Inklusion weiterzuentwickeln.

Hieran knüpft das aktuelle Förderprogramm an, das im kommenden Jahr weiterentwickelt wird.

Zudem setzen wir in Baden-Württemberg das Bundesteilhabegesetz kraftvoll und zügig um. Dafür stehen allein in den Jahren 2018 und 2019 50 Mio. Euro zur Verfügung. Damit wird unter anderem das Wunsch- und Wahlrecht von Menschen mit Behinderungen gestärkt, die künftig selbst entscheiden können, wie und wo sie leben wollen. Die Betroffenen erhalten außerdem bessere Teilhabechancen am Arbeitsmarkt. Davon profitieren über 80.000 Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg.

 
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© Karl Zimmermann MdL 2018