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29.05.2018

Förderaufruf „Stipendienprogramm zur Gewinnung Medizinstudierender für den unterversorgten Ländlichen Raum“ gestartet

Medizinstudenten können sich für ein Stipendienprogramm aus Landesmitteln bewerben. Mit dem Programm sollen junge Mediziner für eine Niederlassung im ländlichen Raum gewonnen werden. Das teilt der CDU-Landtagsabgeordnete Karl Zimmermann mit.

Im Haushalt 2017 hatte die CDU-Landtagsfraktion bereits aus Fraktionsmitteln 300.000 Euro zur Förderung von Medizinstudenten zur Verfügung gestellt, die sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums im ländlichen Raum tätig zu werden. Mittlerweile hat das Sozialministerium die Idee übernommen und einen entsprechenden Förderaufruf veröffentlicht.Die Landesregierung stellt erneut 300.000 Euro zur Verfügung. 


„Mit der Initiative wollen wir Medizinerinnen und Mediziner frühzeitig für die Arbeit in einer Landarztpraxis begeistern  und damit dem Ärztemangel in unterversorgten Regionen entgegenwirken“ erklärt Karl Zimmermann die Absicht seiner Fraktion. Aufgrund des demografischen Wandels werden in den kommenden Jahren viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte auf der Suche nach einer Praxisnachfolge sein. Für junge Ärztinnen und Ärzte eröffnen sich dadurch eine Vielzahl beruflicher Perspektiven und verschiedenste Einsatzmöglichkeiten.

Das Förderprogramm steht allen Studierenden des Studiengangs Humanmedizin offen, die an einer Hochschule im Bundesgebiet mindestens im 7. Fachsemester eingeschrieben sind und sich verpflichten, im Anschluss an das Studium die fachärztliche Weiterbildung in den ausgewiesenen baden-württembergischen Fördergebieten zu absolvieren und nach deren Abschluss eine hausärztliche Tätigkeit in diesen Fördergebieten aufzunehmen.

Die monatliche Förderung beträgt 300 Euro für die Dauer von maximal 24 Monaten. Um auch das Blockpraktikum im ländlichen Raum für Medizinstudierende attraktiver zu machen, umfasst die Förderung zusätzlich Fahrt- und Übernachtungskosten in Höhe von 150 Euro.

Das Stipendienprogramm wird koordiniert vom Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung. Für das Auswahlverfahren richtet das Universitätsklinikum Heidelberg eine aus Vertreterinnen und Vertretern der Universitäten Tübingen, Ulm, Freiburg, Mannheim und Heidelberg bestehende Fachkommission ein. Darüber hinaus werden Vernetzungstreffen zwischen den Teilnehmenden am Stipendienprogramm stattfinden, deren Koordination ebenfalls das Universitätsklinikum Heidelberg übernimmt.

 
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© Karl Zimmermann MdL 2018