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20.04.2021

Land fördert kommunale Projekte zur Quartiersentwicklung

Heute wurden die 24 Projekte bekanntgegeben, die im Rahmen des Förderprogramms „Quartiersimpulse“ mit rund 1,8 Millionen Euro durch das Ministerium für Soziales und Integration gefördert werden. Im Landkreis Esslingen profitiert davon das Projekt „Kommunale Quartiersentwicklungsplanung - Älter werden im Quartier“ mit insgesamt 286.900 Euro. 

Das Projekt „Kommunale Quartiersentwicklungsplanung - Älter werden im Quartier“ qualifiziert kommunale Mitarbeitende in der Quartiersentwicklungsplanung. Die Kommune agiert dabei als „Motor im Sozialraum“ und begreift Quartiersentwicklung als festen Bestandteil ihrer Daseinsvorsorge. Außerdem sollen die Bedarfe und die Beteiligung der Quartiersbewohner*innen über 60 Jahre im Mittelpunkt der weiteren Planung stehen. Ebenso soll der besondere Fokus auf die älteren Generationen helfen, Senior*innen nicht nur als ein Hauptfaktor des demographischen Wandels, stattdessen jedoch als wertvolle Ressource für Ehrenamt und freiwilliges Engagement in lokalen Verantwortungs- und Entwicklungsgemeinschaften zu begreifen. Die Fördermittel gehen an den Landkreis und die kooperierenden Kommunen Aichtal, Altbach, Beuren, Denkendorf, Erkenbrechtsweiler, Frickenhausen, Großbettlingen, Hochdorf, Köngen, Neckartailfingen, Neckartenzlingen, Neidlingen, Nürtingen, Weilheim, Wendlingen.

Das Förderprogramm „Quartiersimpulse. Beratung und Umsetzung von Quartiersprojekten vor Ort“ der Initiative „Allianz für Beteiligung“ ist Teil der Strategie „Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.“. Im Rahmen dieser Strategie unterstützt das Land Städte, Gemeinden, Landkreise und zivilgesellschaftliche Akteure bei der alters- und generationengerechten Quartiersentwicklung. Ziel ist es, lebendige Quartiere zu gestalten – also Nachbarschaften, Stadtteile oder Dörfer, in die Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Inzwischen werden 83 Projekte mit einem Gesamtbudget in Höhe von knapp 6 Millionen Euro gefördert.

 

Pflegebedürftige wollen so lange und so selbstbestimmt wie möglich zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Damit das funktionieren kann, müssen Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, möglichst nah an ihrem Wohnort auch das passende Angebot vorfinden. Bereits heute werden 72 Prozent der pflegebedürftigen Menschen im Land zu Hause versorgt, 60 Prozent von Ihnen ausschließlich durch Angehörige. Damit sind die Familien mit Abstand der größte Pflegedienst im Land und auf wohnortnahe Unterstützungs- und Beratungsangebote zwingend angewiesen.

 
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